CIConsult gehört zu den Top 2% der Unternehmensberatungen Deutschlands

Aus über 15.000 Unternehmensberatungen in Deutschland wurde die CIConsult unter die besten 276 Unternehmensberatungen gewählt. Damit erhalten wir das Siegel „Beste Berater 2014“, das von dem führenden Wirtschaftsmagazin brand eins Wissen und Statista in einem ersten umfassenden Branchenreport über Unternehmensberatungen im Mai 2014 vergeben wurde.

Wir freuen uns, dass wir es als CIConsult durch die Wahl von 1500 Beratungskunden sowie 1500 Unternehmensberatungen zu den besten 2% der Unternehmensberatungen geschafft haben.

CSR auf der Internationalen Tourismus Börse 2013 – ein Erfahrungsbericht

Auf der diesjährigen ITB stand das Thema CSR bzw. Nachhaltigkeit wieder mit zahlreichen Vorträgen auf der Agenda. Dem Thema wurde ein ganz eigener CSR Tag gewidmet. Die Vorträge deckten ein weites Feld ab, von der Erhaltung der Biodiversität bis zur Wasserknappheit auf Bali hin zur Umsetzung von nachhaltigen Ideen in einem Kurort in Baden-Württemberg. Das Thema Nachhaltigkeit ist im Tourismus längst angekommen. Bei 1 Milliarde Touristen jedes Jahr spielen 2 Themen im Tourismus eine besonders große Rolle für die Umsetzung von Nachhaltigkeit: die Unterbringung und der Transport der Touristen.

Deutlich wurden die Schwierigkeiten in der Umsetzung der Nachhaltigkeit in konkrete fühl- und messbare Ergebnisse. In den Hotels zum Beispiel ist zwar oft das Management sensibilisiert, aber bei den einzelnen Mitarbeitern ist das Thema noch nicht angekommen, diese sind aber diejenigen, die es nachher umsetzen müssen. D.h. die Veränderung der Mitarbeiter  in den Organisationen ist eine große Herausforderung. Dabei wird die Zeit für manches knapp. In Bali z.B. wird bis 2020 schon große Wasserknappheit prognostiziert, was für den Tourismus und die Ökonomie in Bali fatale Folgen hätte. Dabei gibt es ein Recht auf genügend, sicheres, physikalisch zugängliches und erschwingliches Wasser, was von uns allen für alle sichergestellt werden muss. Trotzdem bauen auch Regionen, die nicht über ausreichend Wasser verfügen, immer noch Golfplätze. Das zeigt, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeit in die Praxis schwierig ist. Unternehmen und Organisationen tun sich teilweise schwer, ihre Mitarbeiter zu sensibilisieren, konkrete Schritte einzuleiten und für deren Umsetzung zu sorgen, sich konkrete und messbare Ziele zu setzen und die Konsequenzen eines Nicht-Handelns zu verstehen. Genau hier gilt es, konkrete Hilfen anzubieten, um die Veränderungen einzuleiten.

Wir konnten zahlreiche interessante Gespräche mit Hotels, Hotelketten und Reiseveranstaltern darüber führen, wie die CIConsult hier ganz konkrete Hilfestellung geben kann auf dem Weg zu einer nachhaltigen Unternehmensorganisation. Dabei waren Themen Energieeinsparung (z.B. durch Einsatz von LED Beleuchtung), der Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW’s), die Schulung von Mitarbeitern und die Entwicklung von Nachhaltigkeitsprogrammen von besonders hohem Interesse.

Der Nachhaltigkeitsrechner – eine Reifegradanalyse

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit: Jede Generation kann ihre Bedürfnisse befriedigen, wenn sie sicherstellt, das nachfolgende Generationen ebenfalls die gleiche Chance haben werden.

Dies bedeutet, sich über die Auswirkungen unseres jetzigen Konsums Gedanken zu machen und die Auswirkungen auch für die Zukunft zu planen. Daraus müssen wir dann Handlungsweisen ableiten, die diese Ressourcen so sichern, dass auch künftige Generationen den gleichen Lebensstandard erreichen können.

Wir haben mögliche Vorgehensweisen für Unternehmen und Organisationen in unserem Comprehensive Sustainability Management Modell beschrieben. Dazu bedarf es einer intensiven Beschäftigung mit Ressourcen, Prozessen und Emissionen.

Um einen schnellen Einstieg in die komplexe Welt der Nachhaltigkeit zu schaffen, haben wir den Nachhaltigkeitsrechner geschaffen, der die wesentlichen Aspekte zusammenfasst und in Fragen formuliert. 6 Reifegrade können bei den unterschiedlichen Aspekten erreicht werden. Wie weit Sie in Ihrer Organisation mit der Umsetzung von nachhaltigen Aspekten sind, können Sie anhand des Vergleichs Ihrer Ergebnisse mit denen Ihrer Branche feststellen. Aus unserer langjährigen Erfahrung haben wir ein branchenspezifisches Profil erstellt.

Ihr Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie die Fragen beantworten und auf „auswerten“ klicken. Das Ergebnis können Sie auch abspeichern und als Email verschicken.

Der Nachhaltigkeitsrechner ist kostenfrei. Probieren Sie also gleich aus, wo Sie und Ihr Unternehmen stehen. Der Nachhaltigkeitsrechner existiert in drei Sprachen: deutsch, englisch und spanisch.

Bei Fragen oder Feedback freuen wir uns über Ihren Anruf unter 030-362 85 262 oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info@ciconsult.de.

The Fairmont Acapulco Princess – ein Hotel auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Das paradiesische Fairmont Acapulco Princess an der Pazifikküste Mexikos hat neben vielem anderen auch einen Wellnessbereich mit mehr als 1300 m². Der Direktor des Betriebes dieses Hotels, Herr Lars Lang, hatte für das Gesamthotel eine sehr hohe Stromrechnung und dachte schon länger darüber nach, mit welchen Maßnahmen er diese reduzieren konnte.

Um einen ersten Schritt zu unternehmen und das Sparpotential zu ermitteln, wurde zunächst der Wellness-Bereich als Pilot ausgewählt.

Bei der Ist-Analyse im Wellness-Bereich stellte sich heraus, dass täglich 289 kWh verbraucht wurden. Dabei  entstand ein Ausstoß von 63 Tonnen CO2 pro Jahr. Die Energiekosten betrugen ca. 13.542 USD pro Jahr.

Nach dieser  Energiekostenanalyse legten wir fest, dass wir als erste Maßnahme einen Wechsel der Beleuchtung von Glüh/ Halogenlampen zu LED Beleuchtung vornehmen werden, um damit  erhebliche Einsparungen beim Verbrauch sowie bei den Emissionen erzielen zu können! Insgesamt wurden 590 Glühlampen mit LED Leuchten ausgewechselt.

Dadurch hatten wir anschließend nur noch einen täglichen Verbrauch von 33 kWh, es wurden damit 256 kWh täglich eingespart. Die Emission von Co2 betrug nur noch 7.2 Tonnen pro Jahr. Die Energiekosten des Wellness-Bereichs betrugen nach der Beendigung der Maßnahmen nur noch ca. $1.540 USD pro Jahr, es wurden also ca. 12.000 USD pro Jahr gespart.

Weiterhin wird an Kühlenergie gespart, weil die neuen Lampen erheblich weniger Wärme produzieren. Diese Wärme muß nicht mehr durch die Klimaanlage teuer beseitigt werden.

Die Investitionen betrugen in etwa 11.900 USD und werden sich damit in weniger als einem Jahr amortisiert haben. Die Kosten haben sich alleine durch den Austausch der Lichtquellen um 89% gesenkt.

The Fairmont Acapulco Princess
Playa Revolcadero s/n
Col. Granjas del Marques
Acapulco, Guerrero
Mexiko, 39890
Telefon: 52 (744) 469-1000 Fax: 52 (744) 469-1016

Wie man eine gute Nachhaltigkeitsperformance weiter verbessert

Unternehmen sind heutzutage nicht nur gefordert, nachhaltig zu handeln, sondern auch ihre nachhaltige Unternehmenspraxis gut zu kommunizieren. Dabei läuft man leicht Gefahr, den Blick zu stark zurück und nicht nach vorne zu richten. Die derzeit übliche Nachhaltigkeitsberichterstattung präsentiert Erfolge, verleitet aber dazu, die Ziele aus dem Blickfeld zu verlieren und mit den erreichten Veränderungen – etwa einer besseren CO2-Bilanz, einem optimierten Ressourcenmanagement oder  wertschätzenden Mitarbeiterprogrammen – zufrieden zu sein. Die Definition glaubwürdiger Nachhaltigkeitsziele und die Frage, wie diese bestmöglich erreicht werden können, ist jedoch der wichtigste Baustein im Nachhaltigkeitsmanagement eines Unternehmens, das auf permanente Weiterentwicklung ausgerichtet ist. Die CIConsult Sustainability sieht hierin eine große Herausforderung, insbesondere für diejenigen Unternehmen, die bereits eine gute Nachhaltigkeitsperformance erreicht haben und ihr Niveau halten und ausbauen wollen. Grund genug, sich damit einmal genauer zu befassen.

Je größer die erzielten Fortschritte sind, desto anspruchsvoller wird das Nachhaltigkeitsmanagement

Nachhaltigkeit beinhaltet ein Leistungsversprechen. Wer sich erfolgreich als verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Unternehmen in der Öffentlichkeit profiliert hat, sieht sich mit entsprechend hohen Erwartungen von Kunden und in der Öffentlichkeit konfrontiert,. Mögliche Abweichungen oder Widersprüche zwischen eigenen hohen Nachhaltigkeitsstandards und tatsächlicher Praxis werden kritisch betrachtet und können das Vertrauen  in das Unternehmen massiv beeinträchtigen. Das haben schon viele Unternehmen zu spüren bekommen. So musste sich vor einigen Monaten zum Beispiel der für seinen hohen Nachhaltigkeitsanspruch bekannte Handelskonzern Rewe Group rechtfertigen, als in der TV-Sendung „Hart aber fair“ angebliche Missstände im Umgang mit Plantagenarbeitern präsentiert wurden. Auch der nach eigener Darstellung besonders nachhaltig orientierte Textildiscounter KIK geriet nach einem Fabrikbrand bei einem pakistanischen Lieferanten unter Rechtfertigungsdruck. Nachhaltigkeit ist kein Zustand, sondern eine Verpflichtung für die Zukunft. Das gilt besonders für börsennotierte Unternehmen, die in Nachhaltigkeitsindizes gelistet sind, es gilt aber auch für alle anderen Unternehmen, deren Kunden und Stakeholder eine nachhaltige Unternehmensführung erwarten.

Es gibt heute immer weniger Unternehmen, die sich noch nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit befasst und entsprechende Programme aufgelegt haben. Die  ersten Schritte zu einem systematisch angelegten Nachhaltigkeitsmanangement sind oft hinlänglich bekannt.  Viel wichtiger wird die Frage, wie man Nachhaltigkeitseffekte langfristig  und unternehmensweit absichern kann. Die anfängliche Begeisterung über erste sichtbare Erfolge wie zum Beispiel geringere Energiekosten durch ein optimiertes Ressourcenmanagement, weicht nämlich rasch der Ernüchterung, wenn keine Weiterentwicklung erkennbar ist. Es fällt Unternehmen zwar leicht, ein Nachhaltigkeitsmanagement einzuführen und die ersten Schritte umzusetzen. Dauerhaft wirkungsvoll ist dies jedoch nur, wenn die Begeisterung und das Umdenken im gesamten Unternehmen und in allen Bereichen der Wertschöpfungskette gewährleistet sind. Das bedeutet aber Mühe, Aufwand und eine Veränderung der Unternehmenskultur, die einen langen Atem erfordert. Hinzu kommt, dass sich Nachhaltigkeitseffekte oftmals nicht kurzfristig messen lassen, sondern nur langfristig oder nur im globalen Zusammenhang deutlich werden. Es ist dann nicht leicht, die eigenen Mitarbeiter dafür zu begeistern. Erfahrungsgemäß sind Unternehmen spätestens drei bis fünf Jahre nach Start der ersten Nachhaltigkeitsaktivitäten mit der Herausforderung konfrontiert: Wie können wir unsere Nachhaltigkeitspraxis auf hohem Niveau fortführen und noch besser werden? Wie geht es weiter?

Hier sind wir beim Thema: Die größte Herausforderung liegt in der Festlegung anspruchsvoller und erreichbarer Nachhaltigkeitsziele. Sie sind integraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß den bekannten Standards (z.B. GRI ) und haben eine große unternehmenspolitische Bedeutung. Wieviel CO2-Reduktion können und wollen wir im Betrieb konkret im Zeitraum XY erzielen? Um wieviel Prozent steigern wir den Einsatz erneuerbarer Ressourcen? Welche konkreten Verbesserungen können wir in den nächsten Jahren für unsere Arbeitnehmer und Lieferanten unternehmensweit (also z.B. auch an internationalen Standorten) glaubwürdig anstreben oder einfordern? Solche Festlegungen haben sehr oft unternehmensstrategische Konsequenzen und werden daher heftig diskutiert. Sie können zum Beispiel Investitionen erfordern oder temporär die Margen drücken. Nachhaltigkeitsziele müssen vertretbar und gleichzeitig glaubwürdig sein. Bei der Unterstützung von Unternehmen konzentriert sich die CIConsult Sustainability daher auf die Frage, nach welchen Kriterien und in welchem Umfang die Nachhaltigkeit der Unternehmenspraxis verbessert werden kann und wie dies konkret zu erreichen ist.

Ausgangspunkt für diese Überlegungen sind nicht nur Kennzahlen zur Umwelt- oder Sozialperformance, sondern auch der Reifegrad des Nachhaltigkeitsmanagements. Er lässt sich grob gesagt anhand der Koordinaten Kompetenz/Fähigkeiten/Erfahrungen und Bereitschaft/Commitment beschreiben. Das heißt zum Beispiel: Besitzen die Mitarbeiter und Stakeholder eines Unternehmens die Kenntnisse und sind sie faktisch in der Lage, nachhaltigkeitsrelevante Verbesserungen in bestimmten Bereichen zu erzielen (z.B. den Ressourcenverbrauch zu senken) und sie dazu bereit? Ihre Bereitschaft hängt nicht nur von ihrem persönlichen Verantwortungsbewusstsein ab, sondern auch davon, ob es sich für sie lohnt, sich für mehr Nachhaltigkeit einzusetzen. Wer beispielsweise als Einkäufer nach Marge und Volumen bezahlt wird, muss einen Anreiz haben, auch Produkte zu beschaffen, die vielleicht weniger Marge, dafür aber eine bessere Umweltbilanz bieten. Dieses Beispiel lässt erahnen, dass die Festlegung von Nachhaltigkeitszielen eine  komplexe Herausforderung ist. Sie muss dem spezifischen Reifegrad des Nachhaltigkeitsmanagements Rechnung tragen. Es gilt, Kompetenz und Bereitschaft zu nachhaltigem Handeln aller beteiligten Akteure in der gesamten Prozesskette zu verbessern und auf hohem Niveau zu sichern. Darin liegt eine Daueraufgabe.

Mit dem Nachhaltigkeitsrechner (www.nachhaltigkeitsrechner.com) können sich Unternehmen diesem Thema nähern. Bei Beantwortung der Fragen erhält man nämlich eine erste grobe Einschätzung der eigenen Nachhaltigkeitsperformance im Vergleich zum Industriestandard.

Sind die Aussagen der Unternehmen zu den Nachhaltigkeitszielen heute konkret genug?

Ein Blick in die Nachhaltigkeitsberichte einzelner Unternehmen zeigt, dass viele mit den  Aussagen zu den Zielen vage bleiben. So befasst sich zum Beispiel der umfangreiche Nachhaltigkeitsbericht 2010 der Rewe Group zwar mit der Strategie und gibt Ausblicke, nennt aber keine verbindlichen Ziele. Der erste Nachhaltigkeitsbericht der Hotelgruppe Swissotel nennt künftige Maßnahmen und stellt diese in einer „Transformation Map“ in einen Zusammenhang. Dadurch wird die Zielsetzung des künftigen Nachhaltigkeitsmanagements greifbar. Differenzierte Nachhaltigkeitsziele und dazu geplante Umsetzungsmaßnahmen nennen auch die Autobauer, beispielsweise der VW-Konzern im Nachhaltigkeitsbericht 2012. Allerdings lassen die Formulierungen in den meisten Fällen Spielraum zur Interpretation. Die umfangreichen Berichte zeigen, dass es Unternehmen insgesamt schwer fällt, sich auf die künftige Entwicklung ihrer Nachhaltigkeitsperformance festzulegen.

Empfehlung

Die Glaubwürdigkeit von Unternehmen wird immer mehr an der Nachhaltigkeit gemessen. Dabei zählt nicht allein die Präsentation der erzielten Fortschritte, sondern der Blick nach vorn. Unternehmen müssen sagen, wie sie konkret in der Zukunft nachhaltiges Handeln sicherstellen und weitere Verbesserungen erreichen wollen. Die Methode des Comprehensive Sustainability Managements, auf deren Basis die CIConsult ihre Kunden unterstützt, ermöglicht ein systematisches Vorgehen bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen.

Mal ehrlich – wie nachhaltig sind deutsche Unternehmen wirklich?

Glaubt man den zahlreichen Studien, dann ist Nachhaltigkeit nicht nur in aller Munde, sondern tatsächlich ein Top-Thema in der Wirtschaft. Im Februar 2013 stellte beispielsweise die Managementberatung Kienbaum auf Basis einer Studie, an der rund 100 deutsche Großunternehmen teilgenommen haben, fest: „Die deutschen Unternehmen investieren künftig verstärkt in ihr Nachhaltigkeitsmanagement – und das, obwohl die wirtschaftlichen Vorzeichen wegen der Euro-Schuldenkrise auf Abschwung stehen: Die Hälfte der Unternehmen hat bereits in den vergangenen drei Jahren ihr Nachhaltigkeitsbudget erhöht und 60 Prozent werden es in den kommenden Jahren weiter aufstocken.“ Für 83 Prozent der befragten Firmen hat  Nachhaltigkeit Top-Priorität. Allerdings richten der Studie zu Folge nur 42 Prozent der Firmen ihr gesamtes Geschäftsmodell fundamental auf Nachhaltigkeit aus, während 41 Prozent einen eher punktuellen Nachhaltigkeitsansatz verfolgt. Wenn man diesen Befund anders liest, heißt das:  Die meisten Unternehmen bekennen sich zur nachhaltigen Unternehmenspolitik, aber nicht einmal die Hälfte macht es richtig und handelt wirklich konsequent im Sinne eines ganzheitlichen, alle Unternehmensbereiche umfassenden Managements. Das beweist, wie schwer es Unternehmen fällt, Nachhaltigkeitsstrategien und -ansprüche in die Praxis zu transformieren. Die führenden Unternehmen der großen Branchen, sei es der Handel, die Banken-, Finanz- oder die Automobilwirtschaft, haben genau mit diesem Befund zu kämpfen. Strategisch sauber aufgestellt, fehlt es ihnen an Impulsen in der Unternehmenspraxis, um sichtbare und signifikante Verbesserungen der Nachhaltigkeitsperformance zu erreichen. Entsprechend ist auch die Welle der Nachhaltigkeitspreise und der vielen positiven Schlagzeilen erkennbar abgeflacht. Auch wenn der Tenor der genannten Studie positiv ist, sollte einem das zu denken geben. Nachhaltigkeit ist für das Management harte Arbeit und die eigentliche Herausforderung beginnt erst dann, wenn man klare Ziele definiert und schon einiges erreicht hat, und zwar mit der Frage: Wie nachhaltig ist meine Unternehmenspraxis wirklich? Wie viel ist Schein, wie viel ist Substanz? Und vor allem: Wie bleiben wir in den nächsten Jahren „dran“ an diesem Thema?

Lauter gute Gründe, um sich mit dem Nachhaltigkeitsrechner und mit der Methode des Comprehensive Sustainability Management vertraut zu machen.

Astrid Bigalk von der GRAVIS Computervertriebsgesellschaft mbH über nachhaltige Personalentwicklung

Astrid Bigalk ist seit über 4 Jahren Personalleiterin bei der GRAVIS Computergesellschaft mbH.

Allgemein verstehe ich unter Nachhaltigkeit den Zustand, wo etwas über eine längere Zeit anhaltend wirkt. Nachhaltig ist etwas, was nicht nur einen einmaligen Effekt erzielt, der wieder verpufft, sondern etwas, was andauernd wirkt und sich quasi von selbst immer wieder erneuert.

In der Personalentwicklung kann meines Erachtens Nachhaltigkeit über zwei „Elemente“ erreicht werden: einerseits über eine gute Grundausbildung, die bereits in der frühkindlichen Erziehung beginnt, wo sie vor allem Wertevermittlung (Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit, Leistungs- und Lernbereitschaft…) umfasst, und die auch Handlungskompetenzen (Lernen lernen, Selbstreflexion, Planen und Organisieren) vermittelt, die die Grundlage bilden, sich überhaupt entwickeln zu können und zu wollen. Andererseits muss es Vorbilder geben, deren gute Verhaltensweisen sich über Nachahmung von selbst reproduzieren. Hier erlebt man z.B. in der Führungskraftausbildung leider eher das Gegenteil, dass schlechtes Führungsverhalten imitiert wird. Daher kann Führungskraft- bzw. Personalentwicklung nur dann funktionieren, wenn die oberste Führungsspitze sich selbst permanent an dem Entwicklungsprozess beteiligt und ein Konsens darüber hergestellt wird, welche Werte die Maßstäbe für gutes Führungsverhalten bilden.

Richard Focken von der MAMA Sustainable Incubation AG über Nachhaltigkeit

Richard Focken ist seit Januar 2012 Vorstand der MAMA Sustainable Incubation AG.

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur ehrlich und transparent im Umgang mit wesentlichen Stakeholdern zu sein und danach zu handeln. Es geht vielmehr um unternehmerisches, gutes Wirtschaften. Dabei ist eine ökologische und gesellschaftliche Grundausrichtung aller Projekte, die wir als Unternehmen angehen und unterstützen, eine Grundvoraussetzung. Es muss immer ein messbarer Beitrag zur Nachhaltigkeit vorhanden sein, denn nur so kann ein ‚gesundes‘ Wachstum entstehen, von dem alle partizipieren. Wachstum hier ist nicht als Maß aller Dinge zu verstehen, sondern als logische und sinnvolle Konsequenz nachhaltigen Handelns.

Hierbei ist es spannend zu sehen, wie innovativ viele Firmen bereits jetzt schon sind und einen wirklich guten Business Case entwickelt haben, der auf der Grundlage von Nachhaltigkeit gewachsen ist. Genau diese Ideen braucht unsere heutige Gesellschaft! Sie sind der richtige Schritt Wirtschaften neu zu denken und zu leben. Eine Transformation, bei der alle gesellschaftlichen Akteure mitziehen, kann nur gelingen, wenn wir es schaffen auch alle mit einer Leichtigkeit einzubinden. Immer mit dem gehobenen Finger zu mahnen, motiviert niemanden, sich nachhaltiger zu verhalten.

Wir müssen versuchen die Menschen dazu zu bringen — möglichst mit einem Spaßfaktor — nachhaltiger zu leben. … MAMA steht genau dafür. Wir fördern Projekte und rufen selbst eigene Nachhaltigkeitsprojekte ins Leben, die sich lohnen. Mit diesen wollen wir Nachhaltigkeit greifbar für alle machen und wegkommen von reinen Begrifflichkeiten.

Mama Sustainable Incubation AG

MAMA fördert junge und innovative Technologiefirmen, die einen deutlichen nachhaltigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.

Richard Focken hierzu: „Wir schaffen den Schulterschluss von neuen Technologien mit einem tiefen Nachhaltigkeitsverständnis und bereits erfahrenem Management. MAMA möchte damit als Pionier neue Zeichen, in diesem noch kaum besetzten Markt setzen. Wir sehen uns als Plattform für all diejenigen, die Nachhaltigkeit elementar und richtig erachten. MAMA steht jedem offen, der nachhaltige Projekte ernsthaft voranbringen möchte.” CIConsult hilft uns, die dafür notwendigen Prozess in diesen Unternehmen zu verankern.

Nachhaltigkeit im Krankenhaus

Der Strukturwandel im Gesundheitswesen zwingt heute zu weitreichenden Konsequenzen im Krankenhausmanagement.

Dabei ist der Zusammenhang zwischen einer partnerschaftlichen, nachhaltigkeitsorientierten Unternehmenskultur und dem wirtschaftlichem Erfolg von Krankenhäusern evident und es gilt, dieses Potenzial durch eine Neuausrichtung der Prozesse mit neuen, abteilungs- und ggf. klinikübergreifenden Kooperationsformen zu nutzen. Dabei müssen alle Krankenhausaktivitäten zum einen noch stärker auf den Patienten fokussiert werden, der letztlich die wirtschaftliche Basis der Einrichtung gewährleistet, und zum anderen noch stärker auf die Mitarbeiter. Sie müssen sich als Teil eines ganzheitlichen Behandlungs- und Betreuungsprozesses verstehen und über ihr eigenes, eng definiertes Aufgabenfeld hinaus die vielfältigen Auswirkungen auf das Patientenwohl und auf das Wettbewerbsprofil des Krankenhauses insgesamt berücksichtigen.

  • Der Leitgedanke der gemeinsamen Wertschöpfung, das Shared Value-Prinzip sollte das prägende Kulturmerkmal einer modernen, nachhaltigen Krankenhauskultur sein.
  • Dazu braucht es das, was selbst bei wirtschaftlich unter Druck stehenden Krankenhausorganisationen nicht selbstverständlich ist: einen klaren Plan mit verbindlichen Zielen, die nicht nur Cost Cutting und Profitmaximierung, sondern das effiziente Zusammenwirken aller Beteiligten — Ärzte, Pflegepersonal, Einweiser und Partner, aber auch Patienten — im Blick haben.
  • Nachhaltigkeit ist das Leitmotiv bei Prozessverbesserungen. Dass im Krankenhausmanagement allerorten erhebliche Potenziale für Verbesserungen der Organisations- und Ablaufprozesse nicht ausgeschöpft sind, zeigen die umfangreichen Restrukturierungsprojekte, die das Bild der Branche prägen. Es ist eine Branche im Wandel, die immer mehr erkennt, dass nachhaltiges (und damit nachhaltig erfolgreiches) Krankenhausmanagement lernende, vernetzt denkende Organisationen erfordert. Deswegen ist auch die enge Einbindung der Mitarbeiter bei Prozessverbesserungen und die verbindliche Orientierung an einem tragfähigen Leitbild notwendig. Nur so kann die nachhaltige Ausrichtung der gesamten Prozesskette im Krankenhausmanagement erreicht werden.
  • Eine optimierte Infrastruktur erleichtert nicht nur die Arbeit im Krankenhausbereich, sie macht es auch der Klinikleitung einfacher, die fachlichen, wirtschaftlichen und markenrelevanten Dimensionen der Unternehmensführung im Einklang zu halten. Wenn Nachhaltigkeit zum Markenkern und zum Wettbewerbsprofil des Krankenhauses zählt, muss sich dies auch in der Infrastruktur widerspiegeln.

Im Blog der von Wolfgang Griepentrog gegründeten Initiative „Das Glaubwürdigkeitsprinzip“ finden Sie weitere konkrete Anregungen zum Thema.

Machen Sie das Richtige richtig gut!

CIConsult unterstützt Sie zusammen mit dem Businesspartner WordsValues bei Review, Planung und Umsetzung Ihrer Nachhaltigkeitsziele.

Nachhaltigkeit erfordert die richtige Weichenstellung.

Lassen Sie sich von erfahrenen Partnern auf diesem Weg begleiten: CIConsult hat sich über viele Jahre in zahlreichen Projekten durch ein besonders effizientes und werteorientiertes Restrukturierungsmanagement einen Namen gemacht. Wir verbinden profundes Prozessmanagement-Know-how mit dem Anspruch eines glaubwürdigen Nachhaltigkeitsmanagement.

Ja, ich möchte mehr erfahren!

Jetzt nachhaltige Strategien in Unternehmen implementieren

Was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich für ein Unternehmen? Ist das eine neue „Ökowelle“ oder ist es nicht etwas, was verantwortliche Unternehmer schon immer getan haben?

Nachhaltigkeit umfasst in seiner Zukunftsorientierung die ökonomische, ökologische und soziale Optimierung: eine „auf Dauer durchhaltbare” (und nichts anderes bedeutet Sustainability) Lebensform. Diese beruht auf der Vorstellung, das Leben der zukünftigen Generationen nicht gegenüber den Möglichkeiten der derzeitigen Generation zu verschlechtern. Dies schließt den zu erwartenden Zuwachs an Technologie und Know-How mit ein, mit dem zum Beispiel die Probleme beim Umgang mit nicht-erneuerbaren Ressourcen gelöst werden müssen. Umweltschutz ist dabei nur eine der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit:

1) Ökologische Nachhaltigkeit

Das Unternehmen muss dafür sorgen, das alle für ihre Produkte/Dienstleistungen notwendigen Ressourcen (Rohstoffe, Energie, Mitarbeiter, Platz, etc.) auch langfristig vorhanden sind. Idealerweise stellt das Unternehmen sicher, dass der Kreislauf von Erstellung der Ressourcen bis zum Verbrauch immer funktionieren wird. Auch die Belastbarkeit der Umwelt durch Stoffströme, ökotoxikologisch bedenkliche Emissionen und als Folge davon irreversible Eingriffe in den Naturhaushalt muss dabei berücksichtigt werden.

2) Soziale Nachhaltigkeit

Das Unternehmen sollte dafür Sorge tragen, das sein Produkt/Dienstleistung von der Gesellschaft, für die es produziert, akzeptiert wird. Das bedeutet die Stabilisierung von gesellschaftlichen Verhältnissen durch Erhalt von humanen Arbeitsplätzen, befriedigenden Einkommen und sozialer Gerechtigkeit einschließlich der Schaffung von Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für die junge Generation, der Versorgung der aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Generation sowie der Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Industrienationen und Ländern der Dritten Welt.

3) Ökonomische Nachhaltigkeit

Die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens müssen auch langfristigen wirtschaftlichen Erfolg haben.

Kaum ein Unternehmenslenker wird uns darin widersprechen: dies waren eigentlich schon immer die Regeln eines gesunden Unternehmens! Unternehmen, die diese Regeln nicht befolgen, sind von der der Bildfläche verschwunden und werden weiter verschwinden. Aktuelle Beispiele gehen jeden Tag durch die Presse. Die Sorge um die steigenden Rohstoffpreise, sei es für Öl oder seltene Erden, zeigt die Brisanz dieser drei Prinzipien.

Die Fragestellung der Sicherung von Ressourcen und damit womöglich auch die Fragestellung nach dem optimalen Umgang mit Ressourcen ist für uns ein extrem wichtiger Aspekt. In den meisten Unternehmen sehen wir noch sehr viel Reserve, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Ressourcen Arbeitskraft, Zeit und Energie.

Den Aspekt der gesellschaftlichen Akzeptanz haben wir noch vor wenigen Jahren vollständig vernachlässigt. Heute erkennen wir, dass viele Projekte, aber auch Produkte, ihren Markterfolg ihrer gesellschaftlichen Anerkennung bzw. Ablehnung zu verdanken haben. Das Auto „Hummer“ ist in Deutschland fast unverkäuflich geworden. Die Anzahl der Bio-Supermärkte steigt stetig. Schlecker hat auch darunter gelitten, das Berichte über inhumane Arbeitsplätze durch die Presse gingen und der Wettbewerb mit Nachhaltigkeit geworben hat und nicht nur mit günstigen Preisen.

Was können wir für Sie tun?

Wir glauben, dass es JETZT Zeit ist, die oben genannten Aspekte in den Unternehmen zu betrachten. An vielen Stellen wird das auch schon getan. Es sind langfristige Veränderungen, die notwendig sind, und auch komplexe Veränderungen.

CIConsult kann Ihnen helfen, diese unterschiedlichen Aspekte in Ihrem Unternehmen mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern zu implementieren und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung sicherzustellen. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam eine Strategie zur Umsetzung der Nachhaltigkeit, wir bilden Ihre Mitarbeiter aus und wir setzen mit Ihnen gemeinsam um.

Mit unseren Spezialisten für Prozessverbesserung und Qualität können wir Ihnen helfen, Ihre Ressourcen besser zu nutzen, unsere Spezialisten für Kommunikation können Ihnen helfen, die gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen, die Sie für den Erfolg Ihrer Projekte und Produkte oder Dienstleistungen brauchen. Und mit unserer Hilfe können Sie durch sehr gutes Projektmanagement und kontinuierlicher Verbesserung Ihrer Geschäftsprozesse den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens absichern. Unsere Change Management-Ansätze helfen Ihnen, eine nachhaltige Unternehmenskultur zu verankern.

Ja, ich möchte mehr erfahren!